2010
Trainingsplan Frankfurt Marathon - Oktober 2010

Dieser Trainingsplan war mal wieder stark orientiert an den Greif-Countdown (5-Tage-Version), ähnlich wie bei meinem 2. Marathon im Jahr 2003. Obwohl mein Zeitziel "nur" unter 3h war, nahm ich die Tempovorgaben, die Greif für eine Zeit von 2:50h vorgibt. Das passte für die Tempo- bzw. Intervalleinheiten auch sehr gut. Für die Endbeschleunigungen bei den langen Läufen konnte natürlich nur die Pace für mein "echtes" Zeitziel die Vorgabe sein. Weitere Änderungen zu den Greifvorgaben waren, dass ich bei den Intervallen nicht die langen Pausen gemacht habe (Ausnahme in der 8. bzw. letzten Woche) und dass ich die regenerativen Einheiten gekürzt habe.

Den entscheidenden "Form-Kick" habe ich in dieser Vorbereitung anscheinend nach dem Lauf in "Aue" bekommen, wobei ich mit diesem Lauf selbst nicht zufrieden war. Vor allem die 12km- und 15km Endbeschleunigungen danach liefen sehr gut und gaben mir das Gefühl gut vorbereitet zu sein. Letztenendes hatte ich am Schluss einen Wochen-Km-Schnitt von knapp über 80km. Mit etwas mehr Umfang hätte ich evt. im Rennen in der 2. Hälfte das Tempo halten können, aber wer weiß das schon - bei meinem Bestzeitlauf in 2005 und der 2:59h in 2003 hatte ich auch nicht mehr Umfang und bin jeweils 2 gleiche Hälften gelaufen...


2009
Trainingsplan Januar - Mai 2009

2007

2007 stand im Zeichen des Marathons. Wie eigentlich jedes Jahr, war ich am Anfang der Saison wieder sehr gut drauf und lief Anfang Februar eine 35er Zeit auf 10km. Darauf wollte ich dann eigentlich weiter aufbauen, aber auch 2007 bremsten mich Schienbeinprobleme trainingstechnisch wieder etwas aus. Bestzeit hatte ich bei den DM-Marathon in Mainz kurz vorher sowieso schon abgehakt, aber unter 3h wollte ich eigentlich schon kommen, wovon ich letztenendes aber auch weit entfernt blieb. Noch schlechter lief die Vorbereitung auf den Herbst-Marathon in Berlin, wobei mir vor allem Fersenprobleme nach den langen Läufen das Leben schwer machten. Allerdings hatte ich mich auch ansonsten in den Keller trainiert, wie die Vorbereitungs-WKs zeigten. Ähnlich wie 2006, war auch 2007 mit 4250 Jahres-km ein enttäuschendes Laufjahr - zumindest aber ohne weitere DNFs.

Trainingsplan für DM Marathon in Mainz - Mai 2007

2006

Das Laufjahr 2006 lief alles andere als gut, denn bei den beiden Saisonhöhepunkten, DM Halbmarathon im Frühling und DM Marathon im Herbst, gab es leider die Höchststrafe, da ich beide Male nicht ins Ziel kam. Vor allem vor dem HM hatte ich eigentlich sehr gut trainiert und war 3 Wochen davor noch eine 35er Zeit auf 10km gelaufen. Ich vermute, dass ich nach dem 10er vielleicht das Training überzogen habe und deswegen beim HM dann einfach nur platt war. Vom Umfang her war 2006 mit über 4500km mein Rekordjahr - leider ohne die erhofften Ergebnisse.

Trainingsplan für DM HM in Herten Bertlich - März 2006

2005

Mitte Februar 2005 konnte ich meine 10km PB auf 34:55min drücken. 2 Wochen später blieb ich beim Leverkusener Bayer-Lauf noch einmal knapp unter 35min. Das war in der Vorbereitung zum Bonn-Marathon, den ich dann 6 Wochen später in 2:49h lief. Da wäre evt. etwas mehr drin gewesen, wenn ich nicht 4 Wochen davor wegen Schienbeinproblemen zur Trainingsreduzierung gezwungen gewesen wäre. So hatte ich bei Vorbereitung auf den Bonn-Marathon durchschnittl. etwa 80 Wochen-km. Mein Trainingumfang war also zu diesem Zeipunkt quantitiv nicht wahnsinnig hoch (zumindest für Marathon-Maßstäbe) gewesen. So war ich zuversichtlich, dass mit einer Erhöhung des Trainingsumfanges und einer zweiten Tempoeinheit pro Woche, zumindest auf den längeren Strecken (HM und Marathon) noch das eine oder andere Minütchen drin sein würde. Deswegen fing ich Mitte 2005 an, mein Training etwas umzustellen. Tatsache war, dass ich meine Unterdistanzzeiten nicht besonders gut auf die langen Strecken umsetzen konnte. Zudem fielen mir die kürzeren Tempoeinheiten (200-1200m Intervalle) immer leichter als längere. Ich orientierte mich bei den Tempoeinheiten an Daniels, wobei zusätzlich zu abwechselnd "R" oder "I"-Intervalle jede Woche auch noch eine längere Tempoeinheit dazu kam - entweder 2000/3000m Intervalle mit kurzen Gehpausen (1-2min) oder ein ca. 20minütiger Tempolauf. Im Herbst 2005 konnte ich dann noch meine PB im HM auf 1:18:18h verbessern, nachdem ich in der Vorbereitung dazu, 2 unzufriedenstellende 10km-Wettkämpfe (jeweils knapp über 36min) gelaufen war. Insg. hatte ich dann 2005 einen Jahresdurchschnitt von knapp unter 4000km.

Trainingsplan Bonn Marathon - April 2005
Trainingsplan für WD HM-Meisterschaften in Traben Trarbach - Oktober 2005

2004

Meine beste läuferische Phase hatte ich wohl zwischen Mitte 2004 bis Ende 2005, in der ich alle meine jetzt noch gültigen PB aufstellen konnte. Höhepunkte waren hier im August 2004 eine Bahnlaufserie mit PB über 3000m (9:34), 5000m (16:42) und 10000m (35:06). Etwa 5 Wochen später lief ich meinen ersten vermessenen Halbmarathon in 1:19:26h. Mein Trainingsumfang betrug im Jahr 2004 3846km.

Training für WD HM-Meisterschaften in Herten-Bertlich - September 2004

2003

Zuerst hatte ich mir als Ziel für meinen 2. Marathon ein Zeit von 3:10h vorgenommen. Wie schon teilweise beim ersten Marathon, bereitete ich mich auch bei diesem Marathon nach dem Greif 8-Wochen-Countdown vor. Als ich in der Vorbereitung über 10km eine (wiederum nicht erwartete) 36er Zeit schaffte, änderte ich mein Zeitziel auf 2:59h. Dass ich das bei dem (für mich überrschend) welligen Höhenprofil und den warmen Temperaturen dann auch schaffte (wird wohl für immer meine beste kämpferische Leistung bleiben...), hätte ich bei km 30 nie mehr für möglich gehalten. Das Laufjahr 2003 ging mit 2778km in meine Statistik ein.

Training 2. Marathon Bochum/Dortmund - Mai 2003

2002

Nachdem ich mir aus einer Silvester-Laune heraus den Köln-Marathon 2002 vorgenommen hatte, hieß es für mich ab dem 1.1.2002, irgendwie vom sehr sporadischen und unregelmäßigen Joggen (allerhöchstens 2 mal im Monat ca. 45min), zu einer halbwegs ausreichenden Marathonvorbereitung zu kommen. Es hieß dabei, den Drahtseilakt zwischen Steigerung des Umfangs und Vermeidung von Überbelastung hinzubekommen, was aber ganz gut klappte. Der Marathon lief dann so gut, dass schnell klar war, dass ich mehr davon (vom Laufen) wollte. Nach der Marathon-Regenerationsphase nahm ich mir vor, beim Silvesterlauf über 10km die 40min-Grenze zu knacken, was auf der welligen Strecke mit 38:24min noch viel besser klappte als ich zu hoffen gewagt hatte. Mein erstes Laufjahr schloss ich mit 1678km ab.

Training 1. Marathon Köln - Oktober 2002
Training 10km Obernau - Silvesterlauf 2002