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Als
nächste Station auf meiner kleinen "Sommertour" hatte ich
mir den 6-Meilenlauf in Langenholdinghausen ausgesucht. Die späte
Startzeit dort (21:15Uhr) kam mir sehr entgegen, erstens weil die Temperaturen
abends nicht zu warm sein sollten, zweitens hatte ich tagsüber einiges
zu tun und hätte zu einer früheren Uhrzeit nicht mitlaufen können.
Die Temperaturen sollten abends tatsächlich mit 18 Grad (mittags
hatte es noch schwüle 28 Grad gehabt) und einem lauen Sommerlüftchen
sehr angenehm sein. Zu laufen war eine recht abwechslungsreiche Runde
um den Ort, die 3x absolviert werden musste. Am Anfang sortierte ich mich
irgendwo zwischen Position 15 und 20 ein, aber nach etwa einem km konnte
ich an der einzigen längeren Steigung der Runde ein paar Positionen
gut machen. Nach etwa 2km lief Frank zu mir auf und nachdem wir ein paar
Worte gewechselt hatten, wollte ich ihn eigentlich schon laufen lassen.
Sein Tempo war dann aber nicht soviel höher und so versuchte ich
erstmal dran zu bleiben. Wir beendeten gemeinsam die 1. Runde und passierten
den Start-/Zielbereich wo einige Zuschauer die Läufer anfeuerten.
Auch die 2. Runde blieben Frank und ich zusammen, wobei ich an der Steigung
die Pacemaker-"Funktion" übernommen hatte. In dieser Phase
überholten wir auch noch 2 Triathleten, die anscheinened um einiges
zu schnell angegangen waren und nun langsamer wurden. In der letzten Runde
wurde es aber auch für mich sehr schwer das Tempo weiter hoch zu
halten und anders als beim Firmenlauf, als ich Frank noch kurz vorm Ziel
überholt hatte, konnte ich ihm diesmal an der Steigung nicht mehr
folgen. Auf den restlichen 2km war ich dann auch nicht mehr in der Lage,
die entstandene Lücke von 50m zu schließen und so überquerte
ich nach 37:02min als Gesamt-11. (M45/3.) die Ziellinie.
Auch wenn die Strecke nicht ganz flach ist, hatte ich schon auf eine etwas
bessere Zeit gehofft, wobei ich aber auch nicht absolut unzufrieden bin.
Insgesamt eine gut und nett aufgezogene Veranstaltung mit einer - gerade
durch den späten Startzeitpunkt - sehr schönen Atmosphäre.
Der Lauf hätte auf jeden Fall ein paar Teilnehmer und Zuschauer mehr
verdient gehabt.
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