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Beim
diesjährigen Campuslauf hatten wir, im Gegensatz zum letzten Jahr,
als es mit fast 30 Grad richtig heiß war, mit 17 Grad und ganz leichtem
Nieselregen beste Bedingungen. Zumindest schon mal "eine" gute Vorausetzung
für mein Vorhaben, die Zeit vom letzten Jahr zu unterbieten.
Nach dem Einlaufen mit Stephan und Jörg ertönte auch schon recht
schnell der Startschuss und es ging auf dem ersten km eine ganze Zeit
lang bergrunter, was ich gerade am Anfang eines Laufes gar nicht so mag.
Trotzdem war der tiefste Punkt der Strecke zügig erreicht und ab
nun musste man die gerade verlorenen Höhenmeter auf den nächsten ca. 2km
wieder erklimmen. Das lief noch alles sehr gut und nach knapp 10min hatte
ich den Anfang von der, vor allem auf der ersten Hälfte sehr welligen
Runde erreicht. Erst ging es mal wieder per Schussfahrt ins Tal und nach
der Senke folgte direkt wieder ein längeres Bergauf-Stück, bevor
man irgendwann wieder auf die Straße traf. Auch auf der Straße
war die Strecke ständig leicht ansteigend, aber hier kam ich zumindest
in einen besseren Rythmus als bei dem Auf und Ab zuvor und ich konnte
mich somit etwas "entspannen". Auf der 2. Runde war dann aber
nichts mehr mit Entspannen, sondern es galt, an den Steigungen nicht allzu
sehr in den Hechelmodus zu kommen und auf dem steilen Bergabstück einen
Sturz zu vermeiden. Wieder auf der Straße und mit dem Wissen, das
Schwerste nun geschafft zu haben, konnte ich das Tempo weiter hochhalten
und so war die 2. Runde sogar ein paar Sekündchen schneller als die
erste. Vom Rundenende bis ins Ziel waren es dann nochmal etwa 700 hauptsächlich
abschüssige Meter und nach 32:51min überquerte ich die Ziellinie
auf dem Uni-Parkplatz.
Damit hatte ich meine Zeit vom Vorjahr (34:04) um einiges deutlicher unterboten
als von mir vorher erwartet und ich war folglich mit dem Rennverlauf
und dem Ergebnis sehr zufrieden. Beim Nachbarn Stephan, der letztes Jahr
auf dem letzten km noch Wadenprobleme bekommen hatte, lief es dieses Jahr
auch besser und er konnte mit einem lockeren Lächeln über die
Ziellinie laufen. Jörg dagegen hatte etwas Pech als er am Ende der
1. Runde mit einem 5,7km-Läufer zusammenstieß und sich dabei
die Rippen prellte. Er musste erstmal stehen bleiben und konnte die restlichen
3km nur noch joggenderweise absolvieren.
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